Ein unscheinbares Ereignis am Abendhimmel: während Venus von Tag zu Tag besser sichtbar wird, verschwindet Saturn in der Dämmerung. Am 8. März kreuzen sich die Wege der beiden Planeten, sie sind dann nur knapp ein Grad voneinander entfernt.
Zur Beobachtung benötigt man einen freien Blick zum Westhorizont und am besten ein Fernglas. Venus ist deutlich heller als Saturn, sie macht sich in der fortschreitenden Abenddämmerung tief über dem Horizont bald bemerkbar. Um Saturn zu finden, benutzt man das Fernglas und richtet es auf Venus. Der Ringplanet (der Ring ist im Fernglas aber nicht zu sehen) findet sich links unterhalb von Venus.
Für Fotos kann man (bezogen auf das Kleinbildformat) zu Brennweiten ab 200 bis 500 mm greifen und schnallt die Kamera auf ein Stativ. Die Belichtungszeit gibt die Dämmerung vor, sie kann man der Automatik überlassen. Besser ist es aber, manuell einen geringen ISO-Wert einzustellen und eine Belichtungsreihe zu machen.
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